Jutsu-Akademie-Harms

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Sportarten: Selbstverteidiung, ---
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koshi-no-bo jutsu

Datum: 12.02.2009 , Sportart: Kampfsport

Der Gelsenkirchener Budoclub-Yawara veranstaltet im Februar jeden Dienstagabend einen verbandsoffenen Waffenlehrgang für Techniken mit dem koshi-no-bo, der auch Yawara-Kon oder auch Nervenstock genannt wird.
Als Lehrgangsleiter konnte Großmeister Hermann Harms verpflichtet werden, der seit über 30 Jahre mit dieser Waffe trainiert und unterrichtet.
Diese aus dem asiatischen Raum stammenden Handwaffe , die in vielen Ländern auch unter anderen Namen bekannt geworden ist, eignet sich besonders gut zur Selbstverteidigung.
Im Wesentlichen ist ein koshi-no-bo ein kurzes, rundes Stück Holz, das als Druckverstärker genutzt wird. Er sollte einige Zentimeter länger als die Handbreite des Benutzers sein. So in der Faust gehalten, ragt er an beiden Seiten ein wenig aus der Faust.Mit dem Ende, die man auch anspitzen kann,bearbeitet man die Nervendruckpunkte und Vitalpunkte des Gegners .
Wer schon mal mit dieser Waffe in Berührung kam, kennt die Schmerzen, die man verursachen kann. Bei Blocktechniken und beim Schlagen verstärkt der koshi-no-bo die Faust .
Man kann damit selbstverständlich auch schmerzhafte Hebel und Würfe ansetzten. Ganz einfach kann man auch damit kräftig zuschlagen und z. B. mit der Spitze auf den Handrücken schlagen um die Hand zu brechen.
Ein Vorteil des koshi-no-bo ist, dass man ihn unauffällig in der Tasche verstecken kann. Als Waffe können wir fast alles benutzen, vom Handy, Schlüsselbund, Kugelschreiber, Bleistift, Zollstock, Taschenlampe, wirklich alles.
Mit dem koshi-no-bo schult man Flexibilität, die Beweglichkeit und die Koordinationsfähigkeit. Dies ist mehr als nur Fitness.
Die erste Trainingserfolge sind sofort selbst für den Anfänger erkennbar und das Selbstwertgefühl und Sicherheitsbewusstsein wird gesteigert.Großmeister Harms
erklärten den eifrigen Lehrgangsteilnehmern wie man die erlernten Techniken sinnvoll und instinktiv einsetzen kann. Er verschwieg nicht, dass es viel Schweiß kostet um das Erlernte zu meistern. Muskelkater und blauen Flecken sind deshalb auch oft Folgen des Trainings .




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