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Phil Taylor hat zum dritten Mal in Folge den Grand Slam of Darts gewonnen und somit jeden bisher ausgespielten Titel gewonnen. Beim Grand Slam of Darts treffen sich einmal im Jahr die besten Spieler der PDC und der BDO/WDF um den Champion der Champions zu krönen. Dieses Mal kam es dann auch so, dass jeweils ein Spieler aus jedem „Lager“ im Finale stand. Die BDO/WDF wurde von Scott Waites vertreten, der sich aber mit Phil Taylor im Endspiel messen musste und wie fast alle anderen Gegner zuvor in dieser Woche musste auch „Scotty2Hotty“ die Dominanz von „The Power“ anerkennen. Mit 16:2 gewann Taylor dann aber überraschend deutlich gegen Scott Waites, bereits im Halbfinale hatte er sich sicher mit 16:6 gegen Raymond van Barneveld durchsetzen können. Für Taylor war es bereits der 21. Turniersieg in diesem Jahr. Auf dem Weg zum Titel warf er auch ein 170er Finish und er war wie vor ein paar Wochen bei der European Championship auf dem Weg zu einem 9 Darter im letzten Leg. Doch wie auch in Hoofdorpp verpasste Taylor mit dem neunten Dart die Doppel 12, so wurde es dann ein 10 Darter zum Match. „Ich habe eine Menge Arbeit hier investiert und bin stolz auf mich“, sagte Taylor. „Ich liebe die Herausforderung, auf einer großen Bühne gegen die Besten der Besten zu spielen.“ Taylor eröffnete das Match mit einem 14 Darter und schaffte danach sofort das erste Break der Partie. Nach einem 72er Finish folgte ein weiteres Break und schon stand es 4:0 für Taylor. Mit einem 105er Finish meldete sich Scott Waites dann in der Partie an, doch Taylor kannte keine Gnade und zog mit Legs von 14, 13 und 14 Darts auf 7:1 davon. Eine kurze Schwächephase auf Doppel von Taylor nutzte Waites zu einem weiteren Break, doch er persönlich konnte im ganzen Spiel nicht ein einziges Mal seinen Vorteil halten. Beim Stand von 11:2 spielte Taylor dann das 170er Finish und die Entscheidung war bei zehn Legs Vorsprung schon längs gefallen. Auf dem Weg zum Match spielte Taylor noch ein 116er Finish und verpasste zum 15:2 ein weiteres 170er Finish nur um Haaresbreite. Im achtzehnten Leg war Taylor dann nach 2x180 auf dem Weg, als erster Spieler ein Turnier mit einem 9 Darter zu beenden, doch der letzte Dart ging knapp in die einfache 12. Für Scott Waites war der zweite Platz sein bisher größter Erfolg und so konnte er sich auch über seinen höchsten Preisgeldscheck in Höhe von 50.000 Pfund sichern, während Taylor einmal mehr 100.000 Pfund für den Sieg mit nach Hause nehmen konnte. Taylor kann es sicherlich verschmerzen, dass die Preisgelder beim Grand Slam of Darts nicht für die Order of Merit zählen. Die Veranstaltung in Wolverhampton hat insgesamt 9 Tage gedauert, wobei an den ersten Tagen in Gruppen gespielt wurde. Qualifizieren konnten sich nur Spieler, die bei großen Turnieren weit vorne landeten oder die einzige Wildcard ergattern konnten. Mit Francis Hoenselaar und Anastasia Dobromyslova nahmen auch die letzten beiden Weltmeisterinnen an diesem Turnier teil. Besonders die Russin Dobromyslova hinterließ einen starken Eindruck. Sie spielte in der Taylor Gruppe und hätte nach einem Sieg gegen Vincent van der Voort fast die KO-Runde erreicht, verlor dann aber das entscheidende Spiel gegen Mark Webster. Einen Tag nach der Niederlage gegen Dobromyslova gewann Van der Voort übrigens das letzte Gruppenspiel, in dem es aber um nichts mehr ging, mit 5:1 gegen Phil Taylor. Die Hoffnungen auf einen angeschlagenen Taylor wurden dann aber in den nächsten Runden zerstört und The Power zog gewohnt souverän seine Kreise. In der ersten KO-Runde gewann Taylor sicher mit 10:4 gegen Colin Lloyd nach einem 3:4 Rückstand. In dieser Runde schieden bereits James Wade gegen Terry Jenkins und Gary Anderson gegen Scott Waites aus. Im Viertelfinale gewann Taylor das Duell der PDC-Nr.1 gegen die BDO-Nr 1 Tony O’Shea sicher mit 16:7. Der amtierende BDO-Weltmeister Ted Hankey scheiterte bereits in der Gruppenphase. Scott Waites gewann in dieser Runde gegen den stark spielenden Simon Whitlock knapp mit 16:13, Terry Jenkins gewann gegen Robert Thornton 16:9 und Raymond van Barneveld besiegte Kevin Painter mit 16:6. Im Halbfinale, dass am Nachmittag vor dem Endspiel ausgetragen wurde, gewann Taylor sicher mit 16:6 gegen Barney und Waites zog mit einem 16:11 gegen Jenkins in das Finale ein. ! Diesen Beitrag melden |
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