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Vor über 2 Jahren von pdc-europe.net in Dart

pdceu.gdc-online.info

altJacko Barry hat das New Convention Centre in Dublin in einen Hexenkessel verwandelt und hat sich mit der lautstarken Unterstützung von 3000 irischen Fans knapp gegen den Engländer Steve Beaton durchsetzen können. Damit konnte Barry, der nur 35 Meilen vom Spielort entfernt wohnt, zum ersten Mal in seiner Karriere das Viertelfinale bei einem Major Turnier erreichen und heute wird die Halle überkochen, wenn er gegen Raymond van Barneveld auflaufen wird.


Andy Hamilton – Mervyn King 3:0 (3:1,3:1,3:0)


Im ersten Spiel des Tages setzte sich jedoch Andy Hamilton überraschend sicher gegen Mervyn King durch, King konnte in diesem Spiel nur zwei Legs für sich entscheiden. Für Hamilton ist es das erste Major Viertelfinale nach genau 12 Monaten.


Die Vorentscheidung im ersten Satz fiel im dritten Leg, als Hamilton nach einer 180 seines Gegners ein 95er Finish werfen konnte. Auch eine weitere 180 half King nicht weiter und er verlor den ersten Satz mit 1:3. Gleich im ersten Leg des zweiten Satzes schaffte Hamilton ein Break und ließ nach einer eigenen 180 das 2:0 folgen. King konnte nur verkürzen und auch der zweite Satz ging mit 3:1 an den Spieler aus Stoke.


altNachdem King dann drei Darts zum ersten Leg im dritten Satz verpasste hatte, war das Spiel so gut wie gelaufen. The Hammer ließ ein 90er Bullfinish zum 2:0 folgen und spielte ein weiteres 90er Finish, dieses Mal mit Doppel 15, zum Matchgewinn.


„Ich hatte einige Probleme in den letzten 12 Monaten“, sagte Hamilton. „Nun bin ich wieder zurück und es läuft gut. Am Samstag habe ich zum ersten Mal gegen Phil Taylor gewinnen können und ließ am Dienstag meinen ersten Sieg über Mark Walsh folgen. So kann es weiter gehen.“


Raymond van Barneveld – Wes Newton 3:2 (3:2,0:3,3:2,2:3,3:2)


Auch in der zweiten Partie brauchte Raymond van Barneveld seine ganze Routine und die Nervosität seines Gegners, um eine Runde weiter zu kommen. Bereits gegen Alan Tabern hatte er sich mit Glück und Können im letzten Leg weiter spielen können und auch gegen Wes Newton fiel die Entscheidung erst im letzten Leg.


Den ersten Satz gewann Barney mit 3:2, wobei Newton im ersten Leg einen Dart zum Break hatte. Den zweiten Satz holte sich der Engländer sicher und warf dabei Finishes von 141 und 139. Im dritten Satz vergab Newton im fünften Leg zwei Darts auf Doppel 6 zum Satzgewinn, den sich Barney dann sicherte.


altSo ging es dann immer weiter, keiner der beiden Spieler konnte ich einen Vorsprung erspielen und so gewann Newton den vierten Satz mit 3:2 und kurze Zeit später stand es 2:2 im letzten Satz. Nun passierte Newton das Gleiche wie Alan Tabern vor zwei Tagen, plötzlich ging nicht mehr und Barney hatte genügend Zeit, sich ein Finish zu stellen. Newton verpasste 5 Darts auf Doppel, um in das Leg zu kommen und nach einem Score von 9 Punkten danach war Barney weg, der dann sicher 70 zum Match checken konnte.


Kevin Painter – Dennis Priestley 3:1 (1:3,3:2,3:0,3:0)


Dennis Priestley konnte nur im ersten Satz an seine starke Leistung gegen James Wade anknüpfen und verlor am Ende deutlich gegen Kevin Painter. Priestley führte mit 3:1 und 2:1 und vergab einige Darts zum 2:0 in Sätzen.


Danach klappte nichts mehr bei ihm und er konnte kein weiteres Leg mehr gewinnen. Zum 2:1 im zweiten Satz hatte Priestley noch ein starkes 125er Finish mit Bullseye, 25 und Bullseye werfen können, doch danach folgten acht vergebene Darts auf Doppel und Painter traf schließlich die Doppel 1.


altNun lief es richtig gut bei Kevin Painter, der insgesamt sechs 180er warf und nun mit hohen Scores Leg um Leg gewann und der sich die letzten beiden Sätze mit jeweils 3:0 sichern konnte.


„Dennis hätte mit 2:0 führen müssen“, sagte Painter, „und dann wäre er weg gewesen. Der zweite Satz war schon komisch, aber er hat mich wieder in die Partie gebracht.“



Jacko Barry – Steve Beaton 3:2 (3:0,1:3,1:3,3:1,3:2)


Dieses Spiel war genau nach dem Geschmack der Fans, als der Lokalmatador einen 1:2 Satzrückstand noch in einen knappen Sieg drehen konnte. Barry hatte einen perfekten Start mit einer 152 im ersten Leg und sicherte sich den Durchgang dann auch mit 3:0.


Barry führte dann auch im zweiten Satz, doch eine 177 schien Beaton rechtzeitig wach zu machen. Er holte sich die nächsten beiden Legs und warf dann ein 120er Finish zum 12 Darter und somit zum Satzausgleich.


Auch im dritten Satz konnte Barry in Führung gehen, doch auch dieses Mal drehte Beaton die Partie und checkte dieses Mal 141 zum Satz. Im vierten Satz ging dann Beaton in Führung und prompt konnte er den Satz nicht gewinnen und Barry glich aus, der dann mit einem 92r Finish das erste Leg im fünften Satz holen konnte.

Beaton glich zweimal aus und so musste das letzte Leg entscheiden, nachdem Barry schon zwei Matchdarts im vierten Leg hatte. Beaton vergab drei Darts auf Doppel zu Beginn und war somit im Rückstand. Barry warf 2x140 in Folge und stellte sich damit einen Rest von 28. Er traf die Doppel 14 gleich im ersten Versuch und sank dann auf die Knie vor lauter Freude.


„Für mich ist ein Traum wahr geworden“, sagte Barry. „Ich bin komplett begeistert und sprachlos. Ich bin zur PDC gekommen, um Auf Leute wie Phil oder Barney zu treffen. Nun bin ich mitten drin und spiele jetzt vor heimischen Publikum gegen Barney.“




Heute spielen:




Terry Jenkins v Andy Smith
Kevin Painter v Andy Hamilton
Phil Taylor v Adrian Lewis
Jacko Barry v Raymond van Barneveld


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