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Vor über 2 Jahren von Christoph in Pferdesport
Tags: Doping, Dressurreiten, Dressurreiterin, Heike Kemmer, Isabell Werth, Pferde, Reitsport

Nicht zum Wiehern - Kommentar von Reinhard Schüssler

Essen (ots) - Erfolg um jeden Preis zu suchen, hat Menschen schon immer angetrieben. Und Sportler dazu verführt, selbst auf Kosten ihrer Gesundheit zu betrügen. Besonders verachtenswert aber ist es, wenn wehrlose Kreaturen manipuliert werden und sich die Liebe zum Pferd im Hochleistungssport zunehmend als Heuchelei entpuppt.

Erst zwei Wochen ist es her, da fühlte sich die Dressurreiterin
Heike Kemmer zu Unrecht "mit den Springreitern in einen Topf
geworfen". Ausgerechnet Deutschlands Dressurkönigin Isabell Werth hat
den Topf nun überkochen lassen.

Bislang waren Dopingfälle meist mit dem Hinweis heruntergespielt
worden, den Pferden seien lediglich heilende Salben nach Verletzungen
verabreicht worden. Diesmal aber handelte es sich um ein
Beruhigungsmittel, das gewöhnlich der Narkosevorbereitung dient.

Wie betäubt reagierte gestern auch die Sportszene. Aber wie sagte
doch der Springreiter-Olympiasieger Ludger Beerbaum? "Wir machen
Leistungssport und keinen Streichelzoo."

Quelle: ots, Westdeutsche Allgemeine Zeitung WAZ, Kommentar von Reinhard Schüssler


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